Gemeindesaal Arlesheim

In verschiedene kleine Häuser wurde das Raumprogramm aufgeteilt und wieder frisch zusammengesetzt. Das so entstandene Ensemble wirkt lebhaft. Die Häuser sind streng definiert was sich in den kargen Fassaden widerspiegelt.

Die durch die Positionierungen der Häuser geschaffene Ringzirkulation um den Saal herum ermöglicht effiziente Abwicklungen. Durch die gesetzten Eingängen ergibt sich ferner eine große Flexibilität. Die kleinen Häuser können unabhängig vom Saal benutzt werden. Das rundum laufende Foyer wird über die Häuser und den Saal passiv geheizt - eine Pufferzone die den Energieverbrauch des Ensembles regelt.

Ein Haus für sich selber ist auch die Mantelnutzung. Als städtebauliche Funktion ist es ein Kopfgebäude ohne Hinterfassade. Es ist rundum gleich begeh- und erlebbar. Als Programm in den oberen Geschossen schlagen wir Wohnraum für junge Erwachsene in Ausbildung vor, verkörpert durch kleine Wohnungen, die allenfalls in Wohngemeinschaften bis zu 3 Personen zusammengelegt werden können.

Auf dem Dach ziert ein urbaner Bauernhof - Fischzucht mit Obstgewinn im geschlossenem Verfahren. Die Mantelnutzung fokussiert auf junge Menschen und auf eine neue Industrie. Diese ist wieder soweit dass sie ohne Emissionen im Zentrum der Stadt stehen kann. Dabei werden Arbeitsplätze im Zentrum entstehen und auch nachhaltige Lebensmittel werden so in den Umlauf kommen.


Mai 2018

Kollaboration MV-Architektur GmbH



 

 

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